Tarifvertrag fleischerhandwerk niedersachsen

Sachsen wird oft als Das Mutterland der Reformation angesehen. [30] Es war überwiegend lutherisch protestantisch von der Reformation bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Einführung einer neuen Öffnungsklausel in die nationale Lohnrahmenvereinbarung der westdeutschen chemischen Industrie im Juni 1997 (DE9706216F) geht noch einen Schritt weiter. Zum ersten Mal wurde eine allgemeine Öffnungsklausel für Löhne vereinbart, die nicht eng mit einem möglichen Konkurs des Unternehmens verbunden ist, sondern auch zur Vermeidung von Entlassungen oder zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eingesetzt werden kann. Nach der neuen Öffnungsklausel können Unternehmen den tariflichen Lohn innerhalb eines begrenzten Zeitraums um bis zu 10 % senken. Inzwischen hat der Chemie-Deal bereits seinen ersten Nachahmer in der ostdeutschen Bauindustrie gefunden, wo im Juli 1997 eine ähnliche Öffnungsklausel geschlossen wurde (DE9707126N). Sachsen ist eine parlamentarische Demokratie. Ein Ministerpräsident steht an der Spitze der sächsischen Landesregierung.

Michael Kretschmer ist seit dem 13. Dezember 2017 Ministerpräsident. Sachsen ist Teil des Kulturraums «Mitteldeutschland». Als solches spielte sie im Laufe der deutschen Geschichte eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der deutschen Kultur. Sachsen (deutsch: Sachsen [ˌzaksn̩] (hören); Obersorbischisch: Sakska), offiziell Der Freistaat ˈzaksn̩ Sachsen () ist ein Bundesland in Deutschland, das an die Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern sowie die Länder Polen und Tschechien grenzt. Die Hauptstadt ist Dresden, die größte Stadt ist Leipzig. Sachsen ist mit einer Fläche von 18.413 Quadratkilometern das zehntgrößte der sechzehn Bundesländer und mit mehr als 4 Millionen Einwohnern das sechstgrößte Bundesland. Laut Mazurek liegt der Anteil in den vier großen Gruppen, die die Branche in Niedersachsen dominieren, bei bis zu 50 Prozent. Zwischen 1990 und 2008 wurde Sachsen in die drei Regionen (Regierungsbezirke) Chemnitz, Dresden und Leipzig aufgeteilt. Nach einer Reform im Jahr 2008 wurden diese Regionen — mit einigen Veränderungen ihrer jeweiligen Gebiete — Direktionsbezirke genannt. 2012 wurden die Behörden dieser Regionen zu einer zentralen Behörde, der Landesdirektion Sachsen, zusammengelegt.

Der Raum Leipzig, der bis vor kurzem zu den Regionen mit der höchsten Arbeitslosenquote gehörte, könnte stark von Investitionen von Porsche und BMW profitieren. Mit dem VW Phaeton Werk in Dresden und vielen Zulieferern ist die Automobilindustrie wieder zu einer der Säulen der sächsischen Industrie geworden, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zwickau ist ein weiterer großer Volkswagen-Standort. Freiberg, eine ehemalige Bergbaustadt, hat sich zu einem führenden Standort für Solartechnik entwickelt. Dresden und einige andere Regionen Sachsens spielen in einigen Bereichen der internationalen Biotechnologie eine führende Rolle, wie z. B. das elektronische Bioengineering. Während diese Hochtechnologiesektoren noch keine große Zahl von Arbeitsplätzen bieten, haben sie den Braindrain, der bis Anfang der 2000er Jahre in vielen Teilen Sachsens stattfand, gestoppt oder sogar umgekehrt.

Regionale Universitäten haben ihre Positionen durch die Partnerschaft mit lokalen Industrien gestärkt. Im Gegensatz zu kleineren Städten verzeichneten Dresden und Leipzig in der Vergangenheit ein deutliches Bevölkerungswachstum. [24] Die Folgen für die Mitarbeiter sind jedoch eher unklar. Einerseits geht eine Abweichung von kollektiv vereinbarten Standards manchmal mit begrenzten Arbeitsplatzgarantien einher, zumindest für die Kernbelegschaft. Andererseits besteht die eindeutige Gefahr, dass Öffnungsklauseln nur einen ersten Schritt hin zu einer dauerhaften Verschlechterung der Arbeitsbedingungen darstellen. Mit der Verlagerung der Verhandlungskompetenz auf die Unternehmensebene werden die Betriebsräte den stabilen Hintergrund von Branchentarifverträgen verlieren und eher den Arbeitgebern ausgeliefert sein, die Druck ausüben, Vereinbarungen über weitere soziale Zugeständnisse zu erzielen.